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Items tagged with: Moderation


Kurzer Hinweis an andere Mastodon-Admins: Diese Registrierungs-Spam-Welle ist noch nicht überstanden.

Bei lsbt.me kamen zunächst massenhaft API-Registrierungen mit Python/aiohttp rein. Auffällig waren Nutzernamen nach dem Muster bp plus 16 Hex-Zeichen und als Antragstext immer Automated protocol deliverability probe. Eine enge Sperre auf diesen User-Agent hat die erste Welle gestoppt.

Heute kamen trotzdem fünf neue Registrierungen mit denselben Nutzernamen und demselben Antragstext. Der Bot gab sich diesmal einfach als Chrome 126 aus. Genau deshalb taugt ein User-Agent nur als kurzfristiger Filter. Er ist ein frei wählbarer Header.

Die Requests laufen über POST /api/v1/accounts. Dieser Endpoint erlaubt Client-Apps, einen neuen lokalen Account direkt in der App anzulegen. Für OAuth-Verbindungen bestehender Accounts braucht ihn keine App. Auch #FediSuite nutzt ihn nicht. Sie registriert sich über /api/v1/apps, holt die Zustimmung über /oauth/authorize und arbeitet danach mit einem User-Token. Die normale Registrierung über die Mastodon-Webseite läuft ebenfalls getrennt über POST /auth.

Ich habe die API-Kontoerstellung auf lsbt.me deshalb komplett abgeschaltet. Webregistrierung, OAuth und bestehende Clients laufen unverändert weiter. Wer einen neuen Account möchte, registriert sich einmal ganz normal wie bisher im Web und kann danach jeden Client nutzen.

Falls ihr diesen optionalen Native-Sign-up-Weg ebenfalls nicht anbieten wollt, könnt ihr in eurem Nginx-Serverblock vor dem allgemeinen location /-Block Folgendes ergänzen. Das Beispiel setzt den in vielen Mastodon-Nginx-Configs vorhandenen @proxy voraus:

location = /api/v1/accounts {<br>  limit_except GET {<br>    deny all;<br>  }<br><br>  try_files $uri @proxy;<br>}<br>

Damit erhält nur POST /api/v1/accounts ein 403. Der lesende GET-Endpoint bleibt erreichbar. Danach wie immer nginx -t und erst bei erfolgreichem Test reloaden.

#Mastodon #Fediverse #MastoAdmin #FediAdmin #FediMod #FediBlock #Moderation #Registration #Spam #Nginx #SelfHosting #SysAdmin #ActivityPub


Quick heads-up for other Mastodon admins: this registration spam wave isn't over yet.

On lsbt.me, we first saw a flood of API registrations using Python/aiohttp. The telltale signs were usernames following the pattern bp plus 16 hex characters, and the sign-up reason was always "Automated protocol deliverability probe". A narrow block on that user agent stopped the first wave.

Today, however, five new registrations came in with the same usernames and the same sign-up reason. This time the bot simply identified itself as Chrome 126. That's exactly why a user agent is only useful as a short-term filter. It's a header the client can set to anything.

The requests go to POST /api/v1/accounts. This endpoint lets client apps create a new local account directly in the app. No app needs it for OAuth connections to existing accounts. #FediSuite doesn't use it either. It registers itself via /api/v1/apps, obtains consent via /oauth/authorize, and then works with a user token. Regular sign-up through the Mastodon website is also handled separately via POST /auth.

So I've completely disabled API account creation on lsbt.me. Web sign-up, OAuth, and existing clients keep working as before. Anyone who wants a new account just signs up once on the web as usual and can then use any client.

If you'd also rather not offer this optional native sign-up path, you can add the following to your Nginx server block, before the general location / block. The example assumes the @proxy location that many Mastodon Nginx configs already include:

location = /api/v1/accounts {<br>  limit_except GET {<br>    deny all;<br>  }<br><br>  try_files $uri @proxy;<br>}<br>

This returns a 403 only for POST /api/v1/accounts. The read-only GET endpoint remains reachable. As always, run nginx -t afterwards and only reload once the test passes.

#Mastodon #Fediverse #MastoAdmin #FediAdmin #FediMod #FediBlock #Moderation #Registration #Spam #Nginx #SelfHosting #SysAdmin #ActivityPub


@lienrag

I agree the need for a signup message can be a discouragement... and at the same time, I'm aware that instances without _some_ kind of up-front vetting process generate a lot of relentless tedious banning-work for all the other mods!

Maybe one way to address this is with friendly encouragement on the sign-up page? including an explanation like "we're not trying to sit in judgement over who's cool enough, we're just trying to keep bots and spammers at bay, which you'll benefit from yourself once you're on".

And/or, the software needs the option of a provisional status, where someone's first few posts are moderated.

#Fediverse #onboarding #moderation #Mastodon




Question: Has chaos.social taken any action against the moderator who muted accounts that are Gaza Verified? I mean, you understand what an inhumane action this is, yes?

“These accounts are verified as belonging to people suffering genocide in Palestine. I will now mute them.”

That is not a “mistake.”

That is evil.

That is genocide complicity.

Is this person still moderating your instance?

#israel #genocide #ethnicCleansing #apartheid #settlerColonialism #mastodon #fediverse #moderation #zionism #chaosSocial


RE: chaos.social/users/ordnung/sta…


Ich habe heute baraag.net komplett blockiert.

Nachdem ich in den letzten Tagen bereits 17 Accounts von diesem Server einzeln sperren musste, weil sie sexualisierte Darstellungen offensichtlich minderjähriger Figuren in Form von #Cartoons, #Manga oder #Anime, verbreiteten oder teilten, ist für mich die Grenze erreicht.

Wer solche Inhalte nicht im #Fediverse sehen möchte, sollte überlegen, den gesamten Server zu blockieren.

Je nach Ausgestaltung können solche Darstellungen in mehreren Ländern in #Europa strafrechtlich relevant sein, insbesondere in der #Schweiz sowie, abhängig von den konkreten Umständen, auch in #Deutschland und weiteren EU-Staaten. Allein deshalb ist das kein Thema, bei dem ich Kompromisse eingehe.

#Friendica #Mastodon #Moderation #Kinderschutz


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Boa wie peinlich.

Sich sein eigenes gut laufendes Kommentarspalten-Forum komplett ruinieren weil die #Moderation es nicht hinkriegt zu verhindern, dass das Ding zig mal hintereinander von Rechtsextremisten überrannt wird aber schön mit'm Finger auf Andere zeigen.

Ihr wart mal "Branchenführer" was digitale Demokratie anging @telepolis . Ganz weit vorne.

Aber ihr habt Fehler, über Fehler gemacht und nu seid ihr nur noch ne Lachnummer mit nem winzigen rechten Forum. 🙄

telepolis.de/article/Demokrati…

.


If you see something problematic which has potentially broken your server's rules, you can report it by clicking ⋯ on the post and then selecting "Report".

It's really important to include a reason for the report and to have selected a post giving an example of the problem, so that the admin can get an idea of why it's been reported.

There are lots more questions about reporting posts answered in this guide:

➡️ fedi.tips/how-do-i-report-a-po…

#FediTips #Moderation #Mastodon


Looking for folks involved & enthusiastic in providing #Xfce support who may also be interested in becoming a moderator for the Xfce community in the #Fediverse

Looking to build a community focused on user support, promoting community resources, Xfce news, and dev announcements.

Come wrangle feral meeses for Xfce!

lemmy.world/c/xfce

#Lemmy #Moderation #HelpWanted


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Die vermietete Öffentlichkeit und der Daumen des Admins: TwitterX, Meta, Microsoft/LinkedIn, Mastodon und die Illusion der unschuldigen Plattform

Der Marktplatz hat einen Eigentümer bekommen


Die alte Medienfrage lautete: Wer spricht? Die neue lautet: Wem gehört der Raum, in dem gesprochen wird? Zwischen diesen beiden Sätzen liegt der ganze Verlust der digitalen Öffentlichkeit. Man hatte uns ein Netz versprochen, ein Gemeinsames, ein elektrisches Kaffeehaus mit Weltanschluss. Erhalten haben wir Hausordnungen, Zugriffszähler, Werbeauktionen, Moderationsnebel und Eigentümer, die mit einem Fingerschnippen die Akustik ändern.

TwitterX ist dafür der grellste Fall. Man kann diesen Ort nicht mehr Plattform nennen, ohne an eine Bühne zu denken, deren Bretter der Besitzer während der Vorstellung austauscht. Einst galt Twitter als Nervensystem der Gegenwart, als Ort für Journalisten, Aktivisten, Wissenschaftler, Politiker und jene Zwischenwesen, die in Deutschland lange „Netzgemeinde“ hießen. Heute wirkt X wie eine Alarmanlage, die nicht mehr zwischen Einbruch, Kaminfeuer und Besitzerlaune unterscheiden kann.

Der blaue Haken, früher ein kleines Zeichen der Identifizierbarkeit, wurde zum Orden für zahlende Selbstdarsteller. Verifikation mutierte zur Maskerade. Ein Ausweis wurde zum Partyhütchen. Die Europäische Kommission verhängte im Dezember 2025 gegen X eine Geldbuße von 120 Millionen Euro wegen Verstößen gegen Transparenzpflichten des Digital Services Act; beanstandet wurden unter anderem die irreführende Gestaltung der blauen Haken, Mängel im Werbearchiv und ein erschwerter Datenzugang für Forschende.

Der entscheidende Vorgang liegt tiefer. TwitterX zeigt, was geschieht, wenn Öffentlichkeit nicht als Institution, nicht als Infrastruktur, nicht als demokratische Zumutung gedacht wird, vielmehr als Privatbesitz. Dann wird aus Streit ein Inventarposten. Aus Debatte wird Traffic. Aus dem Bürger wird Nutzungsverhalten. Und aus dem Eigentümer wird ein absoluter Monarch mit Meme-Kompetenz.

Meta baut das Einkaufszentrum der Gefühle


Meta hat diesen Wandel zivilisierter verpackt. Facebook und Instagram riechen nicht nach Barrikade, eher nach Einkaufszentrum mit Familienalbum. Man trifft dort die Tante, den Verein, den Friseur, die Lokalpolitik, die alte Schulfreundin und ein Fitnessstudio, das einen seit neun Jahren verfolgt. Meta ist nicht laut im Sinne von X. Es bindet durch Erinnerung, Bequemlichkeit, Gewohnheit und soziale Erpressung. Wer geht, verliert scheinbar Kontakte. Wer bleibt, zahlt mit Aufmerksamkeit, Daten, Ausdrucksformen, Zeit.

Die raffinierte Leistung dieses Konzerns besteht darin, Öffentlichkeit in private Komfortzonen aufzuspalten. Jeder erhält sein kleines Wohnzimmer, kuratiert vom Konzern. Man glaubt, bei sich zu sein, während man längst in einer Versuchsanordnung sitzt. Die Chronik der Freunde, die Ferienbilder, der empörte Kommentar, der Reels-Strudel, die Trauerbekundung, der Glückwunsch zum Geburtstag: alles wird Teil einer Verwertungslandschaft, die Empfindungen nicht zerstört, sie gewinnbringend sortiert.

Nun kommt die Künstliche Intelligenz hinzu. Der alte Plattformvertrag lautete: Du gibst uns Inhalte, wir geben dir Reichweite. Der neue lautet: Du gibst uns die Sprache deiner Lebenswelt, wir bauen daraus Systeme, die künftig so tun, als bräuchten sie dich weniger. Meta kündigte 2025 an, öffentliche Inhalte erwachsener Nutzer in der EU, etwa öffentliche Beiträge und Kommentare, sowie Interaktionen mit Meta AI zum Training eigener KI-Modelle zu verwenden. Das klingt nach Fortschritt. Es ist zugleich eine feine Form digitaler Erbfolge: Erst schreibt die Welt freiwillig mit, dann trainiert der Konzern aus dieser Welt seine Produkte, danach verkauft er die automatisierte Nachahmung als Dienstleistung zurück.

LinkedIn ist das Assessment-Center mit Kommentarfunktion


Microsoft und LinkedIn verdienen eine eigene Abteilung im Kabinett der Plattformkomik. LinkedIn ist das soziale Netzwerk für Menschen, die sogar ihre Niederlagen in Personalabteilungssprache vortragen. Dort heißt eine Kündigung „neues Kapitel“, Überarbeitung „Purpose“, Selbstvermarktung „Thought Leadership“ und jedes halbwegs normale Gespräch „wertvoller Austausch“. Wer dort länger liest, bekommt den Eindruck, die Menschheit sei nicht erschaffen worden, um zu leben, zu lieben, zu irren oder zu denken, vielmehr um Zertifikate zu erwerben und mit sanftem Lächeln Transformationen zu begleiten.

Das Tragische an LinkedIn ist seine unfreiwillige Wahrhaftigkeit. Nirgends zeigt sich der neue Kapitalismus so ungeschminkt wie dort, wo alle so tun, als seien sie ganz bei sich. Die Sprache der Bewerbung hat das Privatleben kolonisiert. Menschen schreiben über ihr Scheitern wie über eine Quartalspräsentation. Sie bedanken sich bei Teams, die sie hinauskomplimentiert haben. Sie feiern Chefs, deren Haupttalent darin besteht, Kostenstellen in „Chancenräume“ umzubenennen. LinkedIn ist ein globaler Empfangsraum mit Teppichboden, in dem jeder wartet, bis ein Algorithmus ihn kurz aufruft.

Microsoft kaufte LinkedIn 2016 für 26,2 Milliarden Dollar. Damit erwarb der Konzern nicht bloß ein berufliches Netzwerk. Er erwarb die wohl größte Selbstauskunftsbühne der arbeitenden Welt: Lebensläufe, Karrieresprünge, Branchenkontakte, öffentliche Beiträge, Fachvokabeln, Rangordnungen, Zugehörigkeiten. Früher hätte man Dystopien darüber geschrieben. Heute nennt man es Premium-Funktion.

Seit November 2025 kann LinkedIn in bestimmten Regionen Mitgliederdaten zum Training generativer Inhaltsmodelle nutzen; dazu zählen nach LinkedIns Hilfeangaben Profilinformationen und öffentliche Inhalte, private Nachrichten werden ausgenommen. Der Witz liegt in der Höflichkeit der Formulierung. LinkedIn klingt nie wie ein Konzern, der zugreift. LinkedIn klingt wie ein Coach, der einem zur besseren Ausschlachtbarkeit gratuliert.

Der Copilot sitzt nicht nur nebenan


Microsoft fügt diesem Schauspiel die Aura des Betriebssystems hinzu. Der Konzern, der einst den Schreibtisch eroberte, greift nun nach dem beruflichen Selbstbild. Copilot heißt diese Gegenwart gern, als säße da ein freundlicher Nebensitzender, der beim Navigieren hilft. Tatsächlich wächst ein neuer Typ von Arbeitsumgebung heran, in der Schreiben, Suchen, Erinnern, Bewerten, Planen und Präsentieren immer enger mit den Auswertungslogiken der Anbieter verbunden werden. Der Angestellte denkt, er benutze ein Werkzeug. Das Werkzeug protokolliert, klassifiziert, assistiert, empfiehlt und gewöhnt ihn an seine eigene Ersetzbarkeit.

Besonders anschaulich wurde diese Entwicklung bei Microsoft Recall. Microsoft beschreibt Recall als Funktion auf Copilot+-PCs, die Bildschirminhalte lokal verarbeitet und als Momentaufnahmen auf dem Gerät speichert; Nutzer können Speichern deaktivieren, pausieren, Apps und Websites filtern und Momentaufnahmen löschen. Dass Signal 2025 unter Windows eine standardmäßig aktivierte Schutzfunktion gegen Bildschirmaufnahmen einführte und diese ausdrücklich mit Microsoft Recall begründete, ist eine der feinsten Miniaturen des digitalen Zeitalters: Eine Datenschutz-App muss dem Betriebssystem die Augen verbinden, weil der Hausherr ein fotografisches Gedächtnis entdeckt hat.

Die Gratisarbeiter der digitalen Republik


Paul Masons Gedanke, Informationstechnologie könne mit einer in erster Linie von Marktkräften regulierten Wirtschaft womöglich nicht verträglich sein, trifft einen empfindlichen Nerv. Die Plattformökonomie hat eine Leistung vollbracht, von der frühere Industrielle nur träumen konnten: Sie hat Arbeit so umetikettiert, dass sie nicht mehr wie Arbeit aussieht. Posten, Liken, Kommentieren, Melden, Bewerten, Markieren, Empfehlen, Erklären, Korrigieren, Übersetzen, Moderieren, Trainieren: Alles Tätigkeiten, alles Wertschöpfung, alles meist unbezahlt.

Man nannte das Partizipation. Das war der große rhetorische Coup. Das alte Fließband brauchte Lohn. Das neue braucht Begeisterung. Wer schreibt, liefert Material. Wer streitet, liefert Bindung. Wer sich empört, liefert Frequenz. Wer sich vernetzt, liefert Graphen. Wer kündigt, bleibt als Datensatz. Wer geht, hinterlässt Muster.

Das Silicon-Valley-Märchen von der rebellischen Garagenkultur war nie bloß Folklore. Es war ein Geschäftsmodell im Kapuzenpullover. Man versprach Ausstieg aus den alten Hierarchien und erzeugte neue. Man versprach Freiheit und erfand Abhängigkeiten mit besserem Interface. Man verhöhnte Bürokratien und baute Governance-Strukturen, gegen die manche Ministerialverwaltung wie ein basisdemokratischer Jugendclub wirkt.

Open Source öffnet den Code, nicht die Macht


An dieser Stelle beginnt die bequemste Ausrede der digitalen Gegenwelt. Sie lautet: Dann eben Mastodon. Dann eben Open Source. Dann eben Fediverse. Das ist verständlich, oft ehrenwert, gelegentlich notwendig. Es ist nur keine Erlösung.

Open Source ist keine Tugendmaschine. Freie Software verhindert nicht den Missbrauch einer Software. Sie verhindert im besten Fall die geheime Aneignung des Codes. Die Affero General Public License kann Betreiber nicht zu Liberalität, Gemeinwohl oder demokratischer Kultur zwingen. Sie kann sie vor allem zur Offenlegung bestimmter Änderungen verpflichten. Die Software Freedom Conservancy erklärte im Fall Truth Social, die AGPL behandle alle gleich, auch Akteure, deren Werte man nicht teile; sie müssten nur nach denselben Copyleft-Regeln handeln.

Das ist die bittere Reifeprüfung des freien Codes. Wer Freiheit technisch ernst nimmt, kann sich seine Nutzer nicht aussuchen. Wer eine offene Lizenz wählt, gibt nicht bloß Verbündeten ein Werkzeug in die Hand. Er gibt es auch Gegnern, Opportunisten, Propagandisten und politischen Geschäftsleuten. Die Freiheit des Codes ist gerade da am radikalsten, wo sie den moralischen Komfort ihrer Urheber beleidigt.

Truth Social, die freie Software im goldenen Käfig


Truth Social ist dafür der sauberste Fall. Mastodon erklärte 2021, Trumps damals neue Plattform nutze Mastodon-Quellcode mit visuellen Anpassungen; zunächst habe Truth Social weder formal auf Mastodon verwiesen noch den Quellcode zugänglich gemacht, obwohl die AGPL bei solchen Netzwerkdiensten Offenlegung verlangt. Nach öffentlichem Druck wurde ein Open-Source-Bereich ergänzt.

Daraus folgt keine kleine Fußnote, daraus folgt eine medienpolitische Lektion. Freie Software kann die Lizenzverletzung angreifen, nicht die politische Verwandlung ihrer Werkzeuge. Sie kann sagen: Zeig den Code. Sie kann nicht sagen: Verwende den Code nur für anständige Zwecke.

Noch deutlicher war der Fall Gab. Mastodon schrieb 2019, Gab habe den eigenen Code aufgegeben und sei auf frei verfügbare Mastodon-Software gewechselt, auch um Sperren durch Google und Apple zu umgehen, weil Mastodons clientseitige API bestehende Mastodon-Apps als Zugang hätte nutzbar machen können. Eine Architektur, die als Ausbruch aus Big Tech gedacht war, konnte von einem rechten Netzwerk als Umgehungsinstrument gegen Big-Tech-Sanktionen eingesetzt werden. Das ist kein Randfall. Das ist der Preis universeller Nutzbarkeit.

Truth Social treibt diese Lektion ins Groteske. Aus freier Software wurde eine Loyalitätsbühne. Aus offenem Code wurde ein politischer Andachtsraum mit Börsenticker. Die Muttergesellschaft Trump Media prüfte 2026 laut Reuters sogar, Truth Social als eigenes börsennotiertes Unternehmen abzuspalten; zugleich meldete sie für 2025 einen Nettoverlust von 712,3 Millionen Dollar bei sehr überschaubarem Umsatz. Früher baute man Medien, um Öffentlichkeit zu erreichen. Heute kann die Behauptung von Öffentlichkeit genügen, um Finanzarchitektur zu errichten.

Mastodon ist kein Lamm


Mastodon ist damit nicht erledigt. Im Gegenteil. Gerade wer Mastodon verteidigen will, muss die Romantik abräumen. Das Mammut ist kein Lamm. Es frisst keine Daten wie Meta, es brüllt nicht wie X, es lächelt nicht wie LinkedIn im Kostüm des Personalwesens. Aber es besitzt seine eigene Form von Macht. Sie ist kleiner, verteilter, oft ehrenamtlich, manchmal fürsorglich, manchmal streng, gelegentlich dünnhäutig. Der Irrtum beginnt dort, wo Dezentralität mit Demokratie verwechselt wird.

Ein Fediverse-Server ist kein Parlament. Er ist ein Haus mit Betreiber, Hausordnung, Datenbank, Tür und Schlüssel. Der Betreiber kann seriös handeln, transparent moderieren, Einsprüche ermöglichen, Angriffe abwehren. Er kann auch eitel, überfordert, ideologisch, nachtragend oder schlicht schlecht organisiert sein. Die Macht ist nicht verschwunden. Sie ist nur umgezogen.

Die offizielle Mastodon-Dokumentation beschreibt klar, dass Moderation lokal wirkt. Ein Administrator kann Nutzer anderer Server nicht global löschen, aber lokale Kopien und Sichtbarkeit auf dem eigenen Server kontrollieren. Moderationsmaßnahmen reichen von Verwarnungen über Begrenzungen und Einfrieren bis zur Suspendierung; bei letzterer verschwindet ein Konto öffentlich von der jeweiligen Instanz, und Daten können nach Fristablauf endgültig entfernt werden.

Noch gewichtiger ist die Macht über ganze Server. Mastodon erlaubt Domain-Blocks gegen komplette Instanzen. Die Dokumentation nennt verschiedene Schweregrade, darunter Medien ablehnen, Server begrenzen und Server suspendieren. Bei einer Server-Suspendierung werden Verbindungen zu Konten des gesperrten Servers gekappt; sie entstehen bei späterer Freigabe nicht automatisch neu. Die Mastodon-API-Dokumentation beschreibt entsprechende Verwaltungsfunktionen, mit denen Domains vom Föderieren ausgeschlossen, geändert oder wieder entfernt werden können.

Das ist der Faktenkern der Caligula-Frage. Der Mastodon-Admin ist kein Weltkaiser. Aber er ist Hausherr seiner Instanz. Er kann nicht über Rom richten, doch über seine Stadtmauer. Daumen hoch: Du föderierst. Daumen runter: Deine Instanz verschwindet aus diesem lokalen Blickfeld.

Der AGB-Hausmeister hat einen Generalschlüssel


Die AGB-Hausmeisterei des Fediverse verdient mehr Aufmerksamkeit, weil sie sich oft im Ton moralischer Notwehr kleidet. Sehr häufig geht es tatsächlich um Schutz: gegen Spam, Hetze, Belästigung, organisierte Angriffe, rechtsradikale Netzwerke, Pornobots, Betrug. Ohne Moderation wird aus Föderation schnell eine offene Kanalisation. Aber eine notwendige Macht bleibt Macht. Aus einem guten Grund entsteht noch keine herrschaftsfreie Struktur.

Die lokale Instanz kann sich als Zufluchtsort verstehen, als Club, als publizistisches Biotop, als politisches Projekt, als Nachbarschaft, als technische Spielwiese. Damit erhält der Betreiber eine Macht, die klassische Plattformkritik gern übersieht: Er kontrolliert nicht die ganze Welt, aber er kontrolliert die lokale Wirklichkeit. Wer sichtbar ist, wer als Risiko gilt, welche Instanzen als kontaminiert gelten, welche Konflikte als Belästigung gewertet werden, welche Schärfe als legitim durchgeht, welche Ironie als Angriff gilt: All das wird nicht im Himmel der Dezentralität entschieden. Es wird in Admin-Interfaces, Chatkanälen, Moderationslisten und manchmal im Bauchgefühl weniger Personen entschieden.

Darum ist Mastodon nicht die Abschaffung der Plattformmacht. Mastodon ist ihre Verkleinerung, ihre Verteilung, ihre partielle Rückholbarkeit. Das ist ein Fortschritt. Aber kein Freispruch.

Private Nachrichten sind keine Beichtstühle


Auch der Datenschutzmythos verdient Korrektur. Mastodon ist kein sicherer Messenger. Die offizielle Dokumentation warnt davor, gefährliche oder sensible Informationen über private Erwähnungen zu teilen. Mastodon sei keine verschlüsselte Messenger-App wie Signal oder Matrix; Datenbankadministratoren der beteiligten Server könnten Zugriff auf den Text erhalten. Die Netzwerkdokumentation erklärt zudem, dass private Erwähnungen technisch Beiträge mit Sichtbarkeit „mention only“ sind.

Dass Mastodon 2026 Fördermittel für neue Funktionen einschließlich Ende-zu-Ende-verschlüsselter privater Nachrichten erhielt, unterstreicht den Punkt: Diese Schutzform ist Entwicklungsziel, kein gegenwärtiger Normalzustand. Mastodon selbst nennt einen Arbeitsbeginn Ende 2026 und eine Umsetzung bis Ende des zweiten Quartals 2027.

Das ist kein Argument gegen Mastodon. Es ist ein Argument gegen falsche Heiligsprechung. Wer Konzernen misstraut, sollte kleinen Betreibern nicht blind vertrauen. Nähe ist keine Garantie. Ehrenamt ist keine Kryptographie. Sympathie ersetzt keine Rechte.

Metas freundliche Umarmung des offenen Netzes


Die nächste Gefahr für Mastodon kommt nicht nur von rechten Forks oder übereifrigen Instanzhütern. Sie kommt von Meta. Threads nähert sich dem Fediverse an. Meta führte 2025 eine Suche nach Fediverse-Profilen und einen eigenen Fediverse-Feed in Threads ein, sofern Nutzer Fediverse-Sharing aktiviert haben.

Das klingt auf den ersten Blick wie eine späte Anerkennung offener Protokolle. Auf den zweiten Blick ist es eine strategische Umarmung. Meta muss das offene Netz nicht frontal bekämpfen. Es kann an ihm andocken, seine Inhalte bequemer auffindbar machen und den Zugang über eine Konzern-App normalisieren. Der Konzern frisst nicht zwingend den ganzen Fediverse-Garten. Es reicht, wenn er das größte Tor baut.

Damit verschiebt sich die medienpolitische Frage. Nicht allein: Welche Plattform ersetzt TwitterX? Viel wichtiger: Wer kontrolliert die Übergänge zwischen den Welten? Wer bestimmt, wie offene Inhalte in Konzernumgebungen erscheinen? Wer profitiert, wenn föderierte Kommunikation durch die bequemste App wahrgenommen wird? Meta könnte das Fediverse domestizieren, indem es es benutzbar macht.

Die Tyrannei kommt im Tonfall der Verbesserung


Das Tückische der neuen Macht ist ihr Tonfall. Sie kommt selten mit Stiefeln. Sie kommt mit Nutzungsbedingungen. Sie kommt mit „Verbesserungen“. Sie kommt als Update, als neue Funktion, als Beta, als Assistent, als Creator-Programm, als Sicherheitsmaßnahme, als Komfortversprechen. Sie fragt nicht: Darf ich deine Öffentlichkeit privatisieren? Sie fragt: Möchtest du relevantere Inhalte sehen?

Die Sprache dieser Systeme ist ein Weichmacher. Aus Kontrolle wird Personalisierung. Aus Überwachung wird Sicherheit. Aus Abhängigkeit wird Ökosystem. Aus Monopolnähe wird nahtlose Integration. Aus Datenhunger wird Innovation. Aus Entlohnung wird Sichtbarkeit. Aus Macht wird Governance. Aus Willkür wird Produktentscheidung.

So entsteht eine neue politische Lage. Die großen Plattformen sind keine Medienhäuser im klassischen Sinn, keine neutralen Leitungen, keine öffentlichen Plätze. Sie sind Mischwesen aus Verlag, Marktplatz, Meldeamt, Werbebörse, Archiv, Casino, Fernsehstudio, Personalberater und Verhaltenslabor. Ihre Macht liegt nicht allein in dem, was sie zeigen. Sie liegt in dem, was sie wahrscheinlich machen. Sie entscheiden nicht bloß über Reichweite. Sie prägen Erwartung. Sie verändern den Stil des Denkens.

Europa reguliert die Hausherren


Die europäische Regulierung versucht, diese Macht einzufangen. Der Digital Services Act klassifiziert Plattformen und Suchmaschinen mit mehr als 45 Millionen monatlichen Nutzern in der EU als sehr große Online-Plattformen oder sehr große Online-Suchmaschinen und unterwirft sie strengeren Pflichten. Das ist keine juristische Fußnote. Es ist der Versuch, privatisierte Öffentlichkeiten wieder politisch lesbar zu machen.

Doch Regulierung bleibt langsamer als Gewöhnung. Bis ein Gesetz greift, haben Millionen Menschen bereits gelernt, ihre Sätze kürzer, schriller, gefälliger oder karrieretauglicher zu schreiben. Bis ein Verfahren abgeschlossen ist, hat ein Konzern seine Oberfläche dreimal verändert. Bis ein Bußgeld gezahlt ist, hat sich die nächste Abhängigkeit als Bequemlichkeit verkleidet.

Deshalb darf Medienpolitik nicht nur auf Sanktionen hoffen. Sie muss über Eigentum, Interoperabilität, Datenportabilität, offene Standards, gemeinnützige Infrastrukturen und digitale Grundversorgung sprechen. Wer Demokratie ernst nimmt, kann ihre Gesprächsräume nicht dauerhaft den Launen börsennotierter Konzerne, einzelner Milliardäre oder lokaler Mini-Souveräne überlassen.

Bleiben, ohne sich einzurichten


Wo also aktiv bleiben? Die Antwort verlangt weniger Moralpose als Nüchternheit. X kann für Recherche, Echtzeitbeobachtung, politische Milieus und publizistische Reibung noch nützlich sein. Aber man betritt diesen Ort besser wie einen Bahnhof nach Mitternacht: wach, kurz angebunden, ohne Gepäckablage.

Meta bleibt für lokale Gruppen, Kultur, Vereine, Familiennetze und visuelle Öffentlichkeit relevant. Doch niemand sollte Facebook oder Instagram mit einem Archiv, einer Heimat oder gar einem demokratischen Forum verwechseln. LinkedIn ist beruflich kaum zu ignorieren, doch man sollte dort nie länger in der Sprache der Plattform sprechen, als zur Vermeidung beruflicher Nachteile nötig ist.

Mastodon verdient Nutzung, Kritik und Pflege zugleich. Dort ist Macht eher ausweichbar. Man kann Instanzen wechseln, eigene Server betreiben, lokale Regeln vergleichen, Blockentscheidungen öffentlich debattieren. Aber auch der Umzug kostet Reputation, Kontakte, Auffindbarkeit und Nerven. Wer im Fediverse lebt, lebt freier als im Konzernkäfig, aber nicht außerhalb von Herrschaft.

Die eigentliche Regel lautet: Nirgends wohnen. Überall arbeiten, werben, beobachten, stören, verlinken, abholen. Das eigene Zentrum muss außerhalb liegen: eigene Website, eigener Newsletter, eigenes Archiv, Podcast, RSS, offene Protokolle, föderierte Dienste, Suchbarkeit jenseits der Plattformlaune. Wer seine Texte, Kontakte und Gedanken vollständig in fremde Systeme einsperrt, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann der Vermieter die Schlösser tauscht.

Die Öffentlichkeit braucht wieder Ausgänge


Der Kampf um das Internet ist kein nostalgisches Gefecht zwischen alten Bloggern und neuen Influencern. Es ist ein Konflikt um die Frage, ob gesellschaftliche Verständigung eine Nebenwirkung privater Geschäftsmodelle bleiben darf. Die Plattformen haben uns nicht zum Schweigen gebracht. Das wäre plump gewesen. Sie haben uns sprechen lassen, unablässig, messbar, sortierbar, verwertbar. Genau darin liegt ihre historische Raffinesse.

Man kann diese Orte nutzen. Man muss sie sogar kennen. Aber man darf ihnen nicht glauben, wenn sie sich als Welt ausgeben. Eine Timeline ist keine Zeit. Ein Feed ist keine Nahrung. Ein Netzwerk ist keine Gesellschaft. Ein Profil ist keine Person. Ein blauer Haken ist kein Ausweis. Ein Copilot ist kein Freund. Ein Open-Source-Server ist kein Paradies. Ein Admin ist kein Verfassungsgericht.

Die digitale Öffentlichkeit lässt sich nicht retten, wenn alle verschwinden. Sie lässt sich aber auch nicht retten, wenn alle überall mitmachen. Entscheidend ist, dass Nutzer, Autoren, Journalisten, Wissenschaftler, Unternehmen und Institutionen ihre Sichtbarkeit nicht mit Freiheit verwechseln. Plattformen können nützlich sein, aber sie dürfen nicht zum einzigen Ort werden, an dem Texte, Kontakte und Debatten stattfinden. Wer sie nutzt, sollte zugleich eigene Wege offenhalten: eine Website, einen Newsletter, ein Archiv, unabhängige Kanäle, einen Blog wie ichsagmal.com. Das ist keine Unhöflichkeit gegenüber den Plattformen. Es ist Selbstschutz.

Nachtrag:

social.cologne/deck/@kingconsu…

@frebelt stimmt zu: „Die dezentralen, souveränen und fairen Netzwerke sind keine Alternativen zu den zentral gesteuerten Trackingplattformen #X #Instagram #Facebook und Co. – sie sind die einzige Option für demokratische, inhaltszentrierte und unabhängige öffentliche Kommunikation.“

So viel Framing und Behauptung in einem Satz liest man selten.

„Dezentral“, „souverän“ und „fair“ sind keine Eigenschaften, die automatisch aus einem Protokoll fallen. Auch dezentrale Netzwerke haben Machtzentren: Serverbetreiber, Admins, Moderationsregeln, Blocklisten, informelle Zirkel, technische Gatekeeper. Wer über Föderation, Sichtbarkeit und Ausschluss entscheidet, übt Macht aus.

Das macht Mastodon, Fediverse und Open Source nicht wertlos. Im Gegenteil: Sie können bessere, offenere und weniger abhängig machende Strukturen ermöglichen. Aber sie sind nicht per se demokratisch, inhaltszentriert oder unabhängig. Sie müssen es durch transparente Regeln, überprüfbare Verfahren, faire Moderation, Portabilität und echte Ausweichmöglichkeiten erst beweisen.

Heinz von Foersters Satz passt hier ziemlich gut: „Handle stets so, dass die Zahl Deiner Möglichkeiten wächst.“ Von Lutz Becker geklaut.

Genau darum geht es. Nicht darum, eine Plattformreligion durch die nächste zu ersetzen. Wer von X, Instagram oder Facebook weg will, sollte nicht im nächsten digitalen Gehege landen. Demokratische Kommunikation braucht mehr Möglichkeiten, nicht neue Gewissheiten.

Die Alternative zu den zentralen Trackingplattformen ist deshalb nicht digitale Heiligsprechung. Die Alternative ist Machtkritik überall: bei Konzernen, bei Plattformen, bei Protokollen und auch bei den AGB-Hausmeistern kleiner Instanzen.

Ein Netzwerk ist nicht schon demokratisch, weil es dezentral ist. Es wird demokratischer, wenn Macht begrenzt, begründet, überprüfbar und verlassbar wird.

#Fediverse #Mastodon #OpenSource #Plattformmacht #Netzpolitik #DigitaleÖffentlichkeit #SocialMedia #Dezentralisierung #Demokratie #Moderation #X #Instagram #Facebook #HeinzVonFoerster

Der Marktplatz hat einen Eigentümer bekommen

Die alte Medienfrage lautete: Wer spricht? Die neue lautet: Wem gehört der Raum, in dem gesprochen wird? Zwischen diesen beiden Sätzen liegt der ganze Verlust der digitalen Öffentlichkeit. Man hatte uns ein Netz versprochen, ein Gemeinsames, ein elektrisches Kaffeehaus mit Weltanschluss. Erhalten haben wir Hausordnungen, Zugriffszähler, […]
ichsagmal.com/die-vermietete-o… wp.me/p880Y-iRX #Demokratie #Dezentralisierung #Facebook #Fediverse #HeinzVonFoerster #Instagram #Mastodon #Moderation #Netzpolitik #OpenSource #Plattformmacht #SocialMedia #X


Sensitive content


#NoBot #NoBridge

Der FediDay 2026
11. bis 13 September
auf der c-base in #Berlin

Aufruf zur Einreichung: FediDay 2026

-Einreichungen bis 14.06.2026 23:59 (Europe/Berlin) abschicken

Hier sind einige Beispiele für mögliche Themen und Kategorien:

NeuHier: Was ist das Fediverse und welche Möglichkeiten bietet es? Wie komme ich am besten an?

#Politik & Demokratie: Wie können wir Politiker_innen, #Journalist_innen und #Institutionen davon überzeugen, sich im Fediverse zu engagieren und dessen Entwicklung zu unterstützen? Wie können wir das #Fediverse nutzen, um die #Demokratie zu fördern und den #Faschismus zu bekämpfen?

#Technik & #Entwicklung: Welche #Software benötigt das Fediverse? Wo können wir noch optimieren? Wie können die Benutzererfahrung und das #Onboarding verbessert werden? Wie können #ActivityPub und #ATProto miteinander verbunden werden?

#Governance & Communities: Wie werden #Instanzen am besten organisiert? Wie können Entscheidungen getroffen werden? Was sind bewährte Verfahren für die #Moderation? Was muss getan werden, um die #Communities zu diversifizieren und unterrepräsentierte Stimmen willkommen zu heißen?

#Regulierung & #Recht: Welche rechtlichen Fragen gibt es? Wie kann das Fediverse in der digitalen Regulierung berücksichtigt werden? Brauchen wir ein Fediverse-Verbot für junge Menschen und Mechanismen zur Altersüberprüfung?

Inhalte & #Medien: Welche Möglichkeiten haben #KünstlerInnen und Darsteller_innen, Content-Ersteller_innen und #Influencer, #Medienunternehmen und öffentlich-rechtliche #Rundfunkanstalten in Bezug auf #Reichweite und #Monetarisierung? Welche Kennzahlen sind im Fediverse wichtig?

#Forschung & #Archivierung: Mit welchen Methoden kann man #Forschung zum Fediverse betreiben? Was sagt die #Soziologie über die sozialen #Dynamiken im Fediverse im Vergleich zu Big-Tech-Medien? Sollte das Fediverse selbst ein #Archiv für #Wissen und #Wissenschaft sein?

Vorschläge

Berichtet von Euren Best #Practices, #Erfahrungen und #Ideen!

Egal, ob Ihr schon lange dabei seid oder #NeuHier, wir freuen uns auf Eure Einreichungen.

Wir möchten auch ausdrücklich Gruppen ermutigen, die oft marginalisiert werden, insbesondere #FLINTA*, junge Menschen, #migrantischeCommunities und Perspektiven aus aller Welt, insbesondere von außerhalb Westeuropas. Wir bemühen uns, alle Menschen einzubeziehen, und bitten Euch, uns Eure Bedürfnisse mitzuteilen.

Wir haben keine festen Themenbereiche / Tracks – wir kuratieren nach der Einreichung...
Bitte gebt uns drei #Hashtags für Euren Vortrag. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr Euch gerne an uns wenden, damit wir bei Eurem Vorschlag helfen können.

Du kannst Einreichungen bis 14.06.2026 23:59 (Europe/Berlin) abschicken – noch 2 Monate.

FediDay 2026 :: pretalx

ctalx.c-base.org/fediday-2026/

Das Fediverse ist keine Plattform – es ist ein eigenes Universum. Es führt Microblogging und Longreads, Videoclips und Bilder, Podcasts und Musik und vieles mehr zusammen. Es läuft auf unterschiedlicher Software und wird von verschiedenen Communities betrieben, aber alle sind durch offene Protokolle miteinander verbunden. Was es zusammenhält, ist kein Unternehmen oder Geschäftsmodell – es ist ein gemeinsames Ideal davon, wie wir online kommunizieren und wer die Kontrolle darüber hat.

Immer mehr Menschen fragen sich, wo ihre Daten gespeichert werden, wem ihre Feeds gehören und ob es eine Alternative gibt zu den kommerziellen Plattformen, denen sie nicht mehr vertrauen. Der FediDay ist eine Konferenz, bei der Menschen zusammenkommen, denen diese Fragen wichtig sind – um von ihren Erfahrungen zu berichten, um Code weiterzuentwickeln, zu diskutieren und laut nachzudenken, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Vielleicht bist Du bereits auf Mastodon, Pixelfed oder PeerTube unterwegs. Vielleicht berühren dezentrale soziale Medien Deine Arbeit, ohne dass Du Dir dessen bewusst bist.

So oder so: Wenn Du etwas zu sagen, vorzustellen oder zu fragen hast, laden wir Dich herzlich ein – Entwickler_innen, Forscher_innen, Journalist_innen, Jurist_innen, Künstler_innen und alle drumherum.

Das Fediverse und die ATProto/Bluesky-Community sind sich nicht immer einig – und das ist in Ordnung. Wir laden zum Dialog ein, insbesondere mit denen, die Brücken zwischen unseren Welten bauen.

Der FediDay 2026 findet vom 11. bis 13 September auf der #cbase in Berlin statt – einem #Hackerspace, der sich in den Trümmern einer #Raumstation befindet, die vor 3,5 Milliarden Jahren hier abgestürzt ist. Wir beginnen am Freitagabend mit einem #Empfang zum Kennenlernen, und setzen die #Veranstaltung am Samstag und Sonntag parallel auf drei Bühnen fort.


So. Fertig. Ich hab genug. 😟

Hab jetzt die Instanz umgestellt auf "erstmal Account beantragen". Leider eine Hürde für echte Menschen aber halt auch eine Hürde für die Scam-Accounts.

#mastodon #moderation #fedimoderation


So, jetzt ist die Kehrwoche startklar. Wenn irgendwo Dreck ist, der weg muss, dann einfach melden. Dann wird dieser Account tätig und moderiert das einfach weg. Versprochen. #neuhier #Moderation

@dentaku


Wäre der Autor Journalist würde er vielleicht erstmal folgendes fragen, bevor er einen Zeitartikel bringt:
- Warum werden nicht die Plattformen reguliert? #Moderation #Algorithmen
- Was wäre der Worst case durch solche pauschalen Restriktionen? Für alle?#staatlicherEinfluss
- Wozu gebrauchen Kinder/Jugendliche eigentlich "Social media"?
- Wieviel RL (Alternativ-)Angebote gibt es denn sonst (noch) für sie?

Aber das wäre wohl zu ...kompliziert.🙄 #Journalismus Lieber draufhauen.




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Souveräne Kommunikation braucht Kontrolle.
OpenTalk bietet umfangreiche Moderationstools – für strukturierte Gespräche, klare Rollen und volle Übersicht.
Intuitiv bedienbar, sicher umgesetzt, flexibel einsetzbar.

opentalk.eu

#Videokonferenz #Moderation #OpenSource #DigitaleVerwaltung


With the recent influx of newcomers from #Bluesky , it behooves us to contemplate what we can do to improve #moderation on the #Fediverse - something that has been a problem in the past, and is one of the major reasons why the Fediverse is not as big and as diverse as it could be.

The first and most important step is a cultural change - we need to be _aware_ of how harassment operates, _especially_ if we are not its target. Thus, everyone around here - admins most of all, but really everyone - needs to drill the following into their brains:

If you are not a member of a marginalized group, you are unlikely to ever see much of the #harassment they are experiencing. Heck, you might not even be able to recognize it as such! Thus, if members of said group talk about their experiences with harassment on the Fediverse, _take them at their word_ instead of reacting with disbelief or demands for explanation and elaboration.

It is this frequent reaction disbelief that has done more than anything else to harm the reputation of the Fediverse. Because let's face it, we are still a space that is overwhelmingly white and European/North American. If we want to change that - and it is my fervent belief that we should - then we need to take the lived experiences of others seriously.

Once we have accepted that we need to expand our understanding of how harassment on the Fediverse occurs, _then_ we can work out what tools are needed to improve the situation. Because I too often see the reaction:

"If someone experiences harassment on a large scale, they are not using the tools of the Fediverse correctly to prevent this."

This is blaming the victims of harassment for the problem, and not the Fediverse as a whole. And then we will have the same trainwreck as before, and the Fediverse will remain the same hobbyist's collective rather than the serious challenge to commercial social media platforms it should be if we ever want to stop the world's plunge into #fascism .


Mastodon's moderation could be greatly improved by a system to automatically flag posts containing certain words, phrases or links.

It would allow admins to instantly see problematic content (abuse, spam, etc) without having to wait for reports from users. It doesn't have to automatically take action, just flag it.

There's an existing issue in Mastodon's Github. If you are comfortable using Github, give it a thumbs up if you want this feature: github.com/mastodon/mastodon/i…

#MastoAdmin #Moderation


> "There are three moderators on our team and about 185,000 accounts. About 12,000 of those are active monthly."

3 mods?! That's so little for such a big instance 😦 #Fosstodon has about 10k active users and we have a team of 20 - and believe me, it's necessary at times. Would it maybe be possible to invite some of your users to the mod team, to help with the workload?

This is an important topic, and personally relatable, thank you for sharing 💚 #Fediverse #Moderation


Hi, friends.

I wrote an article on being a Mastodon moderator. I talk about the process, our mental health, the challenges of mutual aid, and more.

It leaves me a little vulnerable, but I think it’s an important story to tell.

If you like it, boosts are welcomed. If you have questions, feel free to reach out.

Okay, here goes…

markwrites.io/being-a-mastodon…

#Moderation #Moderators #Mastodon #Fediverse #MentalHealth #IAmAnxiousWritingAboutThis


Guys, just letting you know that if you're reporting a spam account to us, you don't need to include more than 2-3 posts from it. In case of spam we're not just deleting reported posts, but blocking an entire account, so everything goes away altogether.

Dont waste too much of your time on spammers.
And thank you for your reports as always ❤️

#Mastodon #admin #moderation #spam


@chpietsch @don

Nach meiner Erfahrung eskalieren feindselige Dualisten & Trolle ohnehin immer weiter, bis sie dann hier irgendwann gegen die Instanzen-Wand laufen. Die Moderationen auf Mastodon funktionieren sehr viel besser als auf kommerziellen Medien. Meine ich. #Trolling #Mastodon #Fediversum #Instanzen #Moderation #Danke 🙏


#Spam #Bot #Raid #alert for #FediStaff / #FediMod and others.

Glancing at the timeline in the middle of the night, I am noticing accounts pop up, send the message...
"Hello #Mastodon"
...then posting ads with no context, sometimes also using that message to get it on the hashtag.

General users, please report these if you see these #SpamBots, and #Moderation, be on the lookout.

Edit:
I have not seen them again today, so either this was just a one-off thing where someone made three accounts to do that, or a test of some system, or maybe someone else already got to all of them before I could see them. Either way, I guess this wasn't as much of a thing as it seemed last night, but let's keep an eye out in case this is a new pattern.



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Die Aufzeichnung meines Vortrags zu

"#Moderation und #Administration auf #Mastodon"

auf den @clt_news ist bereits draußen :squirrelhype:

▶️ media.ccc.de/v/clt24-238-admin…

Danke ihr fleißigen Bienchen, das ging sehr fix!

#CLT #CLT2024 #CLT24


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Die @clt_news rücken näher.

Ich darf auch einen Talk zu #Administration und #Moderation auf #Mastodon halten, schaut gern rein.

Wann? 17. März, 16:00 Uhr
Wo? Raum V3
Stream und Aufzeichnung? Ja
Mehr Infos: chemnitzer.linux-tage.de/2024/…

#CLT #CLT2024 #Chemnitz


Wie kommt man zu einer eigenen #Instanz?

Das #Fediverse besteht bekanntermaßen aus vielen, vielen einzelnen Instanzen und basiert auf offenen Standards. Daher besteht die Option, sich eine eigene Instanz aufzubauen und mit dieser am freien Social Media teilzunehmen.

Nehmen wir mal an, Du besitzt nicht zufällig nebenher ein ans #Internet angeschlossenes Rechenzentrum und mietest entsprechende Infrastruktur bei einem #Hosting-Unternehmen an. Ob nun "Shared Hosting", einen virtuellen oder physikalischen #Server... wir gehen hier mal davon aus, daß Hardware, Betriebssystem(umgebung) und Netzwerkanbindung nicht selbst gelöst werden muß.

Dann fallen spontan die folgenden drei Möglichkeiten auf den Tisch.

1) Da #ActivityPub ein offener Standard ist, besteht die Möglichkeit, sich die entsprechende fediversale #Serversoftware selbst zu entwickeln. Das ist ein klein wenig ein Hardcore-Ansatz und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es dauert... ;-)

2) Da freundlicherweise viele fediversale Serversoftware als "Open Source" entwickelt wird, schaut man sich nach einem geeigneten vorhandenen System um und installiert und betreibt dies anschließend selbst. Das kann dann eine Instanz vom Typ #Mastodon sein oder #Friendica oder #Firefish oder #Pixelfed oder...

3) Man schaut sich nach einem spezialisierten Anbieter um, der auch die Installation einer fediversalen Open-Source-Serversoftware für einen erledigt. Die existieren... bieten aber nicht zwangsläufig sämtliche existierende #Software an.

Allgemein muß man sich noch entscheiden, ob man die eigene Instanz nur für sich selbst nutzen will oder Konten an Dritte geben will.

In jedem Fall muß man sich darüber klar sein, daß der Betrieb einer öffentlichen Plattform im weltweiten Internet ein klein wenig Punkte zu bedenken gibt. Sei es zum Beispiel juristische Auflagen (z.B. Pflichtangaben im #Impressum, eine Datenschutzerklärung, die Einhaltung der #DSGVO usw.). Dies gilt insbesondere, wenn Dritte die Plattform nutzen dürfen sollen. Dann kommt auch noch der Punkt der #Moderation hinzu.

Alles in allem, nichts für eine spontane Fünf-Minuten-Idee, aber auch nichts, was völlig unmöglich erscheint. Etwas (längerfristige) Motivation, Zeit und Geld... dann gilt das Motto eines schwedischen Möbelhauses: Entdecke die Möglichkeiten! :-)


Hey Fediverse.
Me and the #FediverseFoundation are hosting quite a few instances by now.
Currently I'm moderating with the other admins, but their time is much better spent on maintaining the servers, so I'm looking for people who would help moderating the instances.

How much time does it take?
Depends totally on you. Basically what I *need* are a few people who would help me with hard decisions, which come along every so often. Everything else is a bonus. (blocking obvious spam and such).

If you're interested let me know.

If you're not interested, thanks for :boost: ing 🙂

#MastodonModeration #moderation #mods #FollowerPower


May 15
5. FediverseModerationsTreff
Monday 6:00 PM - 7:00 PM GMT
Fediverse Moderationstreff

Schwerpunktthema: Fallbeispiele

Bringt gerne konkrete Fälle aus der Moderation ein, die unklar oder ungewöhnlich waren und für andere lehrreich sein könnten.

Link zur BBB-Videokonferenz: lecture.senfcall.de/tho-vpy-pl…

Achtung: 20 Uhr MESZ!


Nov 28
3. Fediverse Moderationstreff
Monday 7:00 PM - 9:00 PM GMT
Fediverse Moderationstreff

Der Termin für den 3. Fediverse Moderationstreff steht fest: 28. November 2022 in der Zeit von 20:00 bis 22:00 Uhr.

Wie bei den Treffen davor auch wird ein Sitzungsprotokoll angelegt, so dass Menschen, welche an den Termin verhindert sind oder erst etwas später dabei sein können, nachlesen können, was bisher oder am gesamten Termin so besprochen wurde. 😇😊

Wir würden darum bitten, Fallbeispiele für Moderation von euren Instanzen mitzubringen, welche wir dann im Rahmen des Termins gemeinsam besprechen können, gerne auch mehrere.

Thomas und ich freuen uns auf Euch!

Viele Grüße

Thomas & Lukas

#FediverseModerationstreff


Oct 24
2. Fediverse Moderationstreff
Monday 8:00 PM - 9:00 PM GMT
Fediverse Moderationstreff
Ein Treff von Fediverse-Moderationen für Fediverse-Moderationen.